asdf
 

Zur Meldungm über die älteste Festspielbesucherin (23.8.)

27/08/22 Sie haben berichtet von einer über 100jährigen Dame, die seit 1950 alle "Jedermänner" gesehen hat, und alle wurde namentlich genannt. Nun meine ich mich zu erinnern, dass ich als Kind (heute bin ich 78 Jahre alt) eine Jedermann- Probe sehen durfte, in der Will Quadflieg den Jedermann gespielt hat. In meiner Erinnerung war er so ein schöner, sinnlicher Mann! Er kommt aber in Ihrer Aufzählung nicht vor. Täusche ich mich, oder haben Sie ihn vergessen?
Ansonsten: vielen Dank für Ihren DrehPunktKultur. Ich lese ihn immer mit großem Interesse.
Sigrid Schlegel, Traunstein

Tatsächlich, Will Quadflieg war von 1952 bis 1959  der Jedermann - sein Name ist in der Aufzählung leider auf der Strecke geblieben.

Zur Glosse Red- und Blackfacing (23.8.)

23/08/22 In der aktuellen Zauberflöte der Festspiele, singt Monostatos „weil ein Diener hässlich ist“, nicht „Schwarzer“. Der Text wurde von der ersten Probe an geändert! Statt „eine Weiße nahm mich ein“ singt er auch „eine Holde“.
Aber Sarastro singt immer noch unverändert von „Weibern, die aus ihrem Wirkungskreis schreiten“ wenn kein Mann sie leitet, und der Priester singt „Ein Weib tut wenig, plaudert viel“.
Katharina Böhme

Zur „Iphigenie“-Besprechung Familienaufstellung mit Bodennebel (19.8.)

21/08/22 Das Geschreibsel und die euphorischen Huldigungen der Iphigenie-Produktion wurden schon unerträglich. Der „Altmeister“ der Salzburger Kritiker – die Betonung liegt natürlich auf dem zweiten Wortteil – brachte endlich die Sache wieder ins Lot! Herzliche Gratulation zur treffenden Rezension, in der wir jeden Satz mit Überzeugung unterschreiben können!
Wolfgang und Gabi Guttmann

Zum Stich-Wort Navigare necesse est (9.8.)

14/08/22 Am Ende einer für die Sommerwochen ungewöhnlich dichten Veranstaltungswoche im Archiv (Führungsprogramm für unsere Ausstellung, derzeit läuft auch noch das Symposium „Kapital.Geschlecht“) komme ich endlich dazu, ausführlicher auf Ihren Artikel zur Navigation auf unserer Website „Stefan Zweig digital“ zu reagieren.
Wir haben Ihre Überlegungen im Team diskutiert. Obwohl wir den Ärger, wenn man in einem komplexeren Gebilde den gewünschten Zugang nicht gleich findet, natürlich verstehen – den Vorwurf, dass die Suche nach einem Einzelobjekt wie „Bau der Wiener Oper“ ohne zusätzliche Navigationshinweise nur mit großen Schwierigkeiten durchzuführen sei, können wir nicht ganz nachvollziehen.
Es gibt auf der Startseite standardgemäß eine Volltextsuche (rechts oben, mit dem eingeführten Symbol einer Lupe als Markierung); wenn man den gewünschten Titel anwählt, scheint er unter „Suchergebnisse“ auf, wo er anzuklicken ist; über einen weiteren Klick auf „Mehr Informationen“ landet man beim Volleintrag, wo (in der ersten Zeile) als weiteres Zugangssymbol eine kleine Kamera zu sehen ist (wenn man mit dem Cursor hinfährt, wird sie mit dem Wort „Abbildung“ zusätzlich erklärt). Ein Klick darauf öffnet sogleich den Mirador-Viewer, über den man das Digitalisat sehen kann. Ich gehöre selbst einer Generation an, die sicher nicht als „Digital Native“ aufgewachsen ist; dennoch finde ich diesen Weg nicht übermäßig kompliziert.
Die Anlage der Website entspricht den vielfach erprobten Standards unserer Partner: Wir arbeiten bei „Stefan Zweig digital“ mit einer österreichweit führenden Institution für Digital Humanities, dem Grazer ZIM (Zentrum für Informationsmodellierung), zusammen; die Website ist nach den dort erarbeiteten Erkenntnissen für ähnlich gelagerte digitale Präsentationsformen gebaut.
Selbstverständlich ist es uns aber darum zu tun, den Benutzer*innen-Komfort so groß wie möglich zu gestalten (was etwa durch einen fortlaufenden Ausbau der Betrachtungsmöglichkeiten für unsere Digitalisate auch weitergeführt wird); insofern ist für uns jeder Hinweis auf Probleme bei der Benutzung von Wert. Wir werden uns überlegen, inwiefern eine weitere Vereinfachung des Website-Zugangs machbar ist.
Das Manuskript zum Text „Wille zur Universalität“ befindet sich übrigens, wie im entsprechenden Eintrag auf „Stefan Zweig digital“ angegeben, nicht in unserem Bestand (und deshalb auch nicht unter den von uns erstellten Digitalisaten); der oben beschriebene Weg führt in diesem Fall ebenfalls zur ausführlichen Angabe der Überlieferungslage, aber dann per Link zum Deutschen Literaturarchiv Marbach, wo das Manuskript gelagert ist. In diesem Fall kann unsere Website leider (vorläufig) nur darüber informieren, wo man den gesuchten Nachlassteil finden kann (und wo er tatsächlich gedruckt wurde).
Manfred Mittermayer

Zur Konzertkritik Eine Pilgerreise zu den Hausgöttern (10.8.)

12/08/22 ich muss meine vorangegangene kritik relativieren!
ihre rezension zum klavierabend von andras schiff hob sich wohltuend von der über das konzert mit barenboim ab!
wolf rosenlechner 

Zur Konzertkritik Das Survival der böhmischen Polka (11.8.)

12/08/22 ich staune immer wieder, wieviel manche schreiben können ohne viel zu sagen...
wolf rosenlechner 

Zur Meldung Rubin-Nadel und Wappenmedaille (31.7.)

01/08/22 woran erkennt man bitte, dass das,  was rihm&co notieren, musik sein soll?...?

wenn nicht einmal ein profi ohne nachzulesen sagen bzw hören kann, ob ein musiker sich verspielt hat, dann...
ps: dass ein hinterhäuser mit von der partie ist, verwundert nicht, glänzt der als pianist doch fast ausschließlich mit werken dieser "komponisten"...?
wolf rosenlechner 

Zum Bericht Kein Zurück in die gute alte Zeit (26.7.)

27/07/22 „Desertieren wir also aus der Eintönigkeit des Krieges in die Vieltönigkeit der Kunst“ – Mit diesen Worten schloss der Dichter Ilija Trojanow seine Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. Davor hatte er Notwendigkeit und Scheitern der Suche nach Wahrheit und Frieden biografisch nachgezeichnet und die fatale Durchdringung von Nationalismus, Gewalt und ungehemmter Ausbeutung eindrücklich belegt.
Der Beifall des Publikums war höflich-verhalten. Sind Dichter doch eher Hofnarren, für die wir eine elitäre Feierstunde aufbieten, um über sie hinweghören zu können? Garantiert uns die festlich-hochkarätige Einbettung des Aufschreis seine Erträglichkeit? Verstellt uns der sentimentale Bezug auf ein symbolisch aufgeladenes Bild den Blick auf die hereinbrechende Flut? „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“-sollten wir dieses wohl ursprünglich lettische Sprichwort dahin ergänzen: oder einen goldenen Rahmen, der uns hilft, sie vor dem Lunch abzunicken?
Wie auch immer gepolt: Alle Redner am Vormittag des 26.7.2022 wiesen uns nachdrücklich darauf hin, dass die Kunst ein, oder besser der Ausweg aus der Abwärtsspirale von Angst, Gewalt und Verlust ist, die derzeit nach uns greift. Wir sollten also fortfahren, uns in den vieltönigen Klang der Stimmen hineinzuhören, die uns auf dem Weg in eine lebendige, schwebende und friedvolle Wirklichkeit begleiten können.
Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin

Zum Ausstellungsbericht Europa geht gar nicht (8.7.)

21/07/22 Unter dem Titel „Europa geht gar nicht“ bespricht Heidemarie Klabacher die derzeitig gezeigte Sammlungsausstellung Sammlungspolitik. Neuzugänge im Museum der Moderne Salzburg. Schon der Titel des Artikels, der umfangreich aus der Pressemitteilung des Museums zitiert, behauptet einen Sachverhalt, der schlichtweg falsch und möglicherweise dem Umstand geschuldet ist, dass die Rezensentin noch keine Gelegenheit gehabt hat, die Ausstellung persönlich in Augenschein zu nehmen. Denn in dieser wird eine Auswahl an Werken gezeigt, die in den vergangenen sieben Jahren die verschiedenen am Haus betreuten Sammlungen bereichert haben. Vertreten sind Künstler_innen aus Österreich, aber auch internationale Positionen. Die Intention der Ausstellung besteht darin, das vielfältige Spektrum der Neuzugänge exemplarisch aufzuzeigen.
In der Sammlungsstrategie des Museums ist übrigens ausdrücklich festgelegt, dass gerade auch Werke von Künstler_innen gesammelt werden sollen, die sich mit Europa und der europäischen Identität beschäftigen – denn schließlich ist Salzburg geografisch in der Mitte Europas gelegen. Mit der Ausstellung Jasmina Cibic: Most Favoured Nation haben wir kürzlich dargelegt, wie so etwas gehen könnte. Aber es steht natürlich nicht EUROPE FIRST in der Sammlungsstrategie, weil das nicht nur unangemessen, sondern dezidiert falsch wäre. Stattdessen wird eine Erweiterung des Blicks thematisiert und die Absicht formuliert, einen postkolonialen Perspektivenwechsel zu vollziehen. Das ist absolut auf der Höhe der Zeit, und es ist ferner gleichermaßen sinnvoll die „cultural construction of whiteness“ (Kobena Mercer) genauer zu untersuchen, weil dieses Phänomen sowohl die wissenschaftliche Forschung als auch die Kunstwelt beschäftigt. Solange wir nicht farbenblind sind, muss über den Zusammenhang von Herrschaft und Hauptpigmentierung nachgedacht werden. Übrigens meint Erweiterung das, was es bedeutet, nämlich den eigenen, kulturell geprägten Blick kritisch zu befragen und Selbstverständlichkeiten zu überprüfen.
Nuancierung und Nachdenklichkeit sowie Wahrhaftigkeit und Verantwortung sind treffliche Wegweiser sowohl für Kurator_innen als auch für Journalist_innen.
Dr. Thorsten Sadowsky

Thorsten Sadowsky ist Direktor des Museums der Moderne Salzburg

Zur Meldung Zwanzig Finger und vier Beine für sieben Orgeln (16.6.)

16/06/22 Danke, dass Sie die Neubesetzung der Domorganistenstelle kritisch beleuchten. Mir hat ein Jurymitglied gesagt, dass man sich fragen darf, wozu man überhaupt ausgeschrieben hat. Das Ergebnis zugunsten Philipp Pelster stand ja bereits im Vorhinein fest.
Bei Robert Kovács hätte man auch erwähnen sollen, dass er 2006 den Improvisationswettbewerb in Haarlem gewonnen hat – ebenfalls so etwas wie der Mount Everest für Organisten. Kovács wäre für Salzburg eine Bereicherung gewesen. Die jetzige Lösung ist ein weiterer Rückschritt in der Kirchenmusik in Salzburg, nachdem das Mozarteum die Studienrichtung Kirchenmusik vor einigen Jahren eingestellt hat. Gott sei Dank hat man in St. Peter bei der Nachbesetzung von Armin Kircher einen hervorragenden jungen Kirchenmusiker ausgewählt.
Wenn Philipp Pelster behauptet, dass er ein Faible für französische Orgelmusik in all ihren Facetten hat, dann hätte er sich  eine andere Wirkungsstätte suchen müssen. Die große symphonische Orgelmusik ist auf unserer Domorgel wohl nur schwer darstellbar.
Peter Mittendorfer

Eine Newsletter-Abbestellung, die schmerzt

17/03/22 sehr geehrtes team von drehpunktkultur, möchte den newsletter ab sofort abbestellen, da ich ihre news meist schon aus der zeitung kenne und mein postfach täglich übergeht. vielen dank für die lange benachrichtigung!
gabriela schrems

Im Regelfall sind wir – da unser Redaktionsschluss um 14 Uhr ist und der Newsletter am gleichen Nachmittag hinaus geht – den Printmedien ehr um einen halben Tag voraus. Und nicht wenige Themen, die in den Printmedien eher untergehen, greifen wir als einzige auf.
Die Redaktion

Zur Ukraine-Serie Das große Tor von Kiew (11.3.) und Lwiw, Lwow, Lemberg... (14.2)

22/03/15 Vielen Dank für die ganz tollen Beiträge zum Großen Tor von Kiew und über Rene Clemencic. Gut, dass Sie das Ukraine-Thema weiter spannen möchten. Guten Erfolg,
Dorothea Steiner

22/03/14 Danke für diesen so wichtigen, liebevoll geschriebenen und historisch so erfreulich unverkrampften Text über Lemberg!
Klemens Vereno

22/03/14 Nur ein Hinweis aus meinem Beitrag über Simon Stampfer in der „Jahresschrift der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie“:
Als im Revolutionsjahr 1848 die Polen versuchten, die Wirren der Revolution für sich auszunutzen, trat der österreichische General William Friedrich von Hammerstein diesen Umsturzbestrebungen entschieden entgegen und ließ die Stadt Lemberg, seit der Ersten Teilung Polens 1772 österreichisch, mit Kanonen beschießen, wodurch viele bedeutende alte Gebäude in Brand gerieten. Schließlich wurden am 2. November 1848 die Akademie, die Universitätsbibliothek, das alte Theater und das Rathaus ein Opfer der Flammen. Dabei wurde auch Simon Stampfers Turmuhrwerk schon elf Jahre nach seinem Einbau zerstört. Galizien musste noch bis 1854 den Belagerungszustand ertragen.
Nach der Zerstörung des Turmuhrwerks von Stampfer 1848 ist dieses heute im Rathausturm von Lemberg zu besichtigen: ein großes dreiteiliges Turmuhrwerk aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einem Zusatzwerk.
Michael Neureiter

Zum Stich-Wort Venus von Willendorf (28.2.)

10/03/22 Die Universität Wien nennt nun das Trentino als wahrscheinlichste Herkunftsregion des Steins der Venus von Willendorf, aber auch die Ostukraine wird nicht ausgeschlossen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass unsere Venus auch dort entstanden sein muss.
Da dem Fund der Venus I in Willendorf auch noch zwei Elfenbeinstücke (Venus II, III) folgten, an denen Vorarbeiten für eine Figurenfertigung erkennbar sind, dürfte sie erst in der Wachau geschnitzt worden sein, im Camp von Eiszeit-Jägern, die an der Donau auf Großwild warteten.
Auch die scharfen Ränder der kreisrunden Schalen auf Venus I zeigen, dass der Schnitzer nicht lästige Körnchen ausbrach, sondern dass er mögl. Opferschalen darstellte, wie sie nördlich der Donau an aufgetürmten Granitblöcken vorkommen. In meinem Buch „Kult- und Schalensteine“ (Bibliothek der Provinz: Weitra 2021) zeige ich, dass die Schalensteine den Körperformen der Venus I verdächtig ähneln. Die Statuette mit Gesichtsschürze sollte vermutlich bereits „Mutter Natur“ darstellen, keine konkrete Ahnin, sondern die Landschaft als Figur. Für Figurinen des Gravettien war dies einzigartig.
Wolfgang Kauer

Zum Nachruf auf Friedl Bahner Neugierig und schier unermüdlich (3.3.)

03/03/22 Über mehr als zwei Jahrzehnte schaffte es Friedl Bahner als Obmann des Kulturforums Hallein, den Ruf dieser Stadt als vorbildhaften Kulturstandort im Land Salzburg voranzutreiben. Vorbildhaft vor allem auch für nachfolgende Kultureinrichtungen in anderen Salzburger Gauen und mit zunächst noch von politischen Einrichtungen wie zum Beispiel den „Kulturellen Sonderprojekten“ mitgetragenen Förderungen. Auch unsere Orchesterprojekte konnten wegen Bahners Engagement ab unserem Gründungsjahr 2003 bis 2012 mit Orchesterakademien bis hin zu Bad Dürrnberger Konzerten mit den nötigen finanziellen Mitteln – abgesehen von seiner Begeisterung für neue Formen – maßgebliche Akzente setzen (z.B. auch mit Michael Haydn-Schwerpunkten).
Ich erinnere mich an ein Gespräch ca. 2013 mit ihm, als er klagte, dass ihm Fördermittel zunehmend gekürzt wurden. Und als ich ihn bei der Sudhaus-Gründung 2015 als Noch-Obmann des zu Tode gekürzten Kulturforums Hallein in einer der Reihen sitzen und seinen besorgten Gesichtsausdruck sah, wurde mir klar, dass dies das Ende eines zwar gedachten, jedoch vom Start weg missglückten Neubeginns von Kulturvermittlung in Hallein war, welche sich (ja, wer eigentlich?) als Novum ausgedacht und forciert hatte. Das Sudhaus war eine klassische Totgeburt (das Aus war 2020), weil abgesehen von Corona jahrzehntelanges Know-How nicht vorhanden war, welches Friedl Bahner eben hatte (wenn man ihm nur zugehört hätte).
Es ist zwar sicher richtig, dass Friedl Bahners zunehmende gesundheitliche Probleme den Ausschlag für seinen Rückzug aus seinem bis dahin überaus aktiven, wenn auch für manche unbequemen Einsatz für vielfältig Kulturelles in Hallein gegeben hat; ich bin aber überzeugt, dass – hätte man sein Kulturforum nicht kaputtgespart – er sich mindestens einige, wenn nicht noch mehrere Jahre wie gewohnt aktiv für die Kultur in Hallein stark gemacht hätte. Letztlich hatte er verständlicherweise resigniert, als er feststellen musste, dass all seine Bemühungen und all das, was er zustande gebracht hatte, nicht nur nicht mehr aufrecht erhalten, sondern auch nicht mehr erweitert werden konnten.
Wolfgang Danzmayr
ehem. Leiter Musik & Kultur im ORF-S sowie Orchesterprojekt-Leiter

Zur CD-Kritik Pauken und Trompeten – Himmel und Hölle

28/01/22 Ich lese gerade mit Vergnügen die Rezension zum Requiem. Mit "Qui Mariam absolvisti" ist natürlich Maria Magdalena und nicht die Gottesmutter gemeint. Ich vermittle das immer in meinem Lateinkurs, in welchem wir auch den Text des Requiems durcharbeiten. Wegen des möglichen Missverständnisses hat man nach der Liturgiereform (das "Dies Irae" kommt weiterhin als Hymnus im Stundengebet vor) korrigiert in "peccatricem qui solvisti".
Stefan Engels

Zum Stich-Wort Apollofalter (3.1.)

07/01/22 für mich war der apollofalter dummer, um nicht zu sagen primitiver aktionismus und lenkt von den schönen orten ab! wenn man das einem regisseur vieler sehenswerter filme erklären muss, dann qualifiziert sich das selber.
wolf rosenlechner 

Zum Kommentar Kitzloch-Scheuklappen (5.1.)

05/01/22 Gratulation zu Kitzloch-Scheuklappen!
Robert Wimmer

Zum Stich-Wort Apollofalter und zum
Kommentar Hauptsache unter tausend (3.1.)

04/01/21 Bezaubernd der Artikel über den Apollofalter und wie wahr Ihre Beobachtung über die Coronaregel im Goldenen Saal. Wie auch immer, vielen Dank für diese Artikel und alles erdenklich Gute für 2022
Friedl Bahner

Zum Kommentar Seilbahn fahren anstatt Theater besuchen (22.11.)

22/11/21 Ein SUPER Kommentar – danke!!
Edi Jäger

Zum Kommentar Sichere Orte (3.11.)

04/11/21 Wir haben uns in der Coronaphase gar nicht so oft gesprochen, da ja das kulturelle Leben brach lag. Heute habe ich im Pressespiegel Ihren Kommentar gelesen und möchte Ihnen gerne aus vollem Herzen zustimmen.
In allen Aktivitäten, die die Kulturinstitutionen an den Tag gelegt haben, haben wir angestrebt, die Aufführungen möglich zu machen und gleichzeitig dem Publikum ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Es gibt bis jetzt keine Anzeichen dafür, dass Theaterbesuche zu Infektionen geführt hätten. Insofern kann ich dem Grundtenor Ihres Artikels nur zustimmen. Ich habe auch den Eindruck, dass im Moment eine allgemeine Panikstimmung entstehen könnte. Ich glaube, es bleibt wichtig, alle Lebensbereiche differenziert zu betrachten. Umso wichtiger ist da eine Stimme wie Ihre.
Ich nehme dies auch als Gelegenheit, Ihnen für die kontinuierliche mediale Präsenz, die Sie mit dem Portal DrehPunktKultur für die Salzburger Kulturinstitutionen eröffnen und die damit verbundene journalistische Begleitung zu danken.
Carl Philip von Maldeghem

03/11/21 Da ich gerade Ihren Artikel über den Ausfall der Konzerte der Philharmonie Salzburg lese, möchte ich mich wegen des Konzertes „Totentanz“ vom Ensemble BachWerkVokal am kommenden Sonntag (7.11., 18 Uhr, Christuskirche) kurz bei Ihnen melden.
Ich selbst stand kurz vor meinem zweiten Impftermin, als ich mich am 29.10. mit Erkältungssymptomen positiv im Selbsttest überführte. Darauf folgte natürlich sofort ein PCR-Test, der dieses Ergebnis bestätigte. Die Absage aller Termine und häusliche Quarantäne erfolgte selbstredend und umgehend. Ich hatte im Folgenden einen sehr leichten Verlauf. Inzwischen zeigen die Selbsttests seit 1.11. wieder konstant negative Ergebnisse und ich fühle mich bereits wieder gut bei Kräften. Eine Möglichkeit zur Freitestung ist mir leider momentan trotzdem verwehrt, da ich zum Zeitpunkt der Infektion nicht voll immunisiert war, weshalb ich nun das Konzert am Wochenende leider nicht dirigieren kann.
Ich freue mich deshalb sehr, dass sich mein verehrter Kollege Alois Glaßner, der jahrzehntelange künstl. Leiter des Salzburger Bachchores, bereiterklärt hat, die Endproben und das Konzertdirigat zu übernehmen. Mir selbst blutet natürlich das Herz ob der wunderbaren Stücke und der Premiere von Tanz (Jolanda Laubenbacher) bei BachWerkVokal, wie Sie sich denken können. Dazu noch Schauspieler Wolfgang Oliver als „Tod“ in Distlers „Totentanz“. Aber vor allem bin ich dankbar und sehr glücklich, dass das Konzert mit BachWerkVokal stattfinden kann und ich die Leitung bei Alois Glaßner in so guten Händen weiß. Er ist ein großartiger und hochgeschätzter Kollege und hat sich höchste Verdienste mit dem Salzburger Bachchor erworben. Ich denke, viele Liebhaber:innen der Chormusik aus Salzburg werden die Gelegenheit gern nutzen, ihn wieder zu erleben. Im Sinne von Hugo Distlers großartigem Chorwerk „Totentanz“ und den Texten von Angelus Silesius bleibt mir nur zu sagen: Diesmal tanzt das Ensemble nicht nach meiner Pfeife! Aber wie schön, dass der Reigen stattfinden kann.
Gordon Safari, www.bachwerkvokal.com

 

DrehPunktKultur - Die Salzburger Kulturzeitung im Internet ©2014